„Jede Regierung, jedes Unternehmen und jeder Anleger muss sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen.“

Dieser Satz stammt nicht etwa von ganzheitlichen Umweltschützern, sondern von Larry Fink, dem Vorstandsvorsitzenden des weltweit größten Vermögensverwalters BlackRock.

Das erneute Bekenntnis des BlackRock-Chefs zeigt ein grundsätzliches Umdenken, auch bei den ganz großen Geldgebern. Während die Nachfrage nach „grünen“ Finanzprodukten auf Anlegerseite stark vom Umweltbewusstsein getrieben wird, erkundet die Empirie der Asset Manager mehr und mehr auch das ökonomische Potential hinter ESG-Investing.

In einem integrierten Prozess zeigt sich, dass finanzielle Renditen und sozial- und umweltverträgliche Investitionen sich nicht im Wege stehen. Entgegen der weit verbreiteten Sorge vor Verlusten durch verringerte Handlungsspielräume, bewahrheitet sich das ökonomische Argument, das nachhaltiges Investieren besser geführte Unternehmen selektiert. Diese sind in der Regel weniger Risiken ausgesetzt, was sich langfristig in höheren risikoadjustierten Renditen auszahlt. So schlagen sich gute Nachhaltigkeitsratings häufig in höherer Profitabilität und höheren Renditen nieder.

Was das bedeutet zeigt eine Erhebung eines der bedeutendsten Index-Anbieters MSCI. Der Indexanbieter hat über neun Jahre hinweg die Wertentwicklung von Unternehmen mit verbessertem ESG-Rating (Enviromental, Social, Governance) gegenüber Unternehmen mit verschlechtertem ESG-Rating verglichen. Das Ergebnis: nachhaltigere Unternehmen haben im Durchschnitt zwölf Prozentpunkte mehr Rendite erwirtschaftet!

Aber was genau ist eigentlich „nachhaltig“? Die Vereinten Nationen (UN) haben 17 Felder identifiziert – siehe Abbildung.

Fast alle Fondsgesellschaften stellen ihren Anlageprozess um oder erweitern und verfeinern ihn, um das Thema Nachhaltigkeit konsequenter umzusetzen. Aber auch von Kundenseite wird das Thema immer stärker nachgefragt. So sind bereits die meisten von uns verwendeten Fonds nachhaltig aufgestellt und ganze Portfolios ESG-konform verwaltet.

Wenn Sie ein weitergehendes Interesse an dem Thema haben, melden Sie sich gerne bei uns.