In der aktuellen Niedrigzinsphase stellt sich die Frage, ob und wenn ja, wie regelmäßige hohe Erträge erwirtschaftet werden können ohne zu hohe Risiken eingehen zu müssen.

Häufig liest man von vermieteten Immobilien als Lösung der Renditeprobleme: regelmäßige Mieteinnahmen brächten Erträge, und eine Immobilie sei ein echter Substanzwert, der ein paar Straßen weiter stehe. Allerdings offenbart ein genauer Blick auf die meisten Immobilien, dass nicht alles Gold ist, was glänzt: Die hohen Immobilienpreise sind schon lange keine Kaufpreise mehr (eher gute Verkaufspreise); die Erwerbsnebenkosten, wie Grunderwerbssteuer, Maklergebühren etc. drücken die Anfangsrendite auf circa -10 %. Reparaturen und Ärger mit dem Mieter sind ebenfalls häufig auf der Tagesordnung. Der Substanzwert „Immobilie“ bleibt nur „Substanz“, wenn man regelmäßig Geld in das Objekt steckt. Veröffentlichungen der F.A.Z. sagen, dass die Rendite von gewöhnlichen Immobilien in Nordrhein-Westfalen bei 0 bis 2 Prozent liegt. Fazit: Hohe Erträge erwirtschaftet man so nicht.

Als weitere klassische Möglichkeit, Erträge zu erwirtschaften, galten bisher Anleihen. Die Zinsen für Anlagen in Anleihen, also Rentenpapieren, sind seit längerem nahe oder sogar unter null. Wer zum Beispiel eine 5 Jahre laufende Anleihe der Bundesrepublik Deutschland kauft, erhält derzeit –0,01 % Zinsen pro Jahr (Stand: 20.08.2015). Sie erhalten also nichts, Sie zahlen drauf! Dann schlägt die Inflation zu, und der Geldverbrennung steht nichts mehr im Wege. Fazit: Hohe Erträge erwirtschaftet man so nicht.

Jährliche Renditen traditioneller Anlagen [in Prozent] (Quelle: M&G Investments)

Jährliche Renditen traditioneller Anlagen [in Prozent] (Quelle: M&G Investments)

Das Schaubild zeigt sehr eindrucksvoll die „Kernschmelze“ bei Staats- und Unternehmensanleihen sowie beim Geldmarkt auf. Die jährlichen Erträge (linke Achse) sind bei diesen Anlagen in den letzten Jahren deutlich gesunken und tendieren gegen Null. Recht stabil zeigt sich die grüne Linie. Es handelt sich hierbei um die jährliche Dividendenrendite des Weltaktienindexes. Diese liegt deutlich höher als bei europäischen Unternehmensanleihen oder deutschen Staatsanleihen.

Wer sein Vermögen real erhalten und regelmäßig höhere Erträge erzielen will, sollte einen Blick auf unser „Ausschüttungs-Portfolio“ werfen. Es beinhaltet mehrere sehr sorgsam aufeinander abgestimmte globale Investmentfonds, die in Aktien und Anleihen weltweit investieren. Vorteil: Die jährlichen Ausschüttungen lagen in der Vergangenheit und auch heute bei ca. 4 – 5 % pro Jahr. Das ist deutlich mehr, als Immobilien oder einfache Staatsanleihen derzeit erwirtschaften. Diese 4 – 5 % pro Jahr werden auf Wunsch monatlich oder quartalsweise ausgeschüttet und können dem Girokonto gutgeschrieben werden.

Dieses Fondsportfolio schwankt durchschnittlich 5 – 10 %, allerdings ist die Chance auf eine höhere Rendite über einen Mehrjahreszeitraum deutlich besser. Über mehrere Jahre hinweg haben die Fonds sogar zusätzlich noch eine attraktive Kursentwicklung genommen. Entscheidend war, dass die Ausschüttungen stabil blieben und Anleger sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen ihre Ausschüttungen erhalten haben.

Wie funktioniert das? Die Fonds investieren in Aktien und Anleihen. Allerdings dürfen sie auch solche Anleihen aufnehmen, die eine höhere Verzinsung bieten, aber auch ein höheres Risiko haben. Durch Streuung in mehr als 200 solcher Anleihen ist das vorhandene höhere Risiko jeder einzelnen Anleihe gut verteilt, und ein Ausfall einer einzelnen Anleihe fällt nicht so ins Gewicht. Zudem investieren die Fonds in mehr als 100 solide Qualitätsaktien. Diese schütten eine jährliche Dividende aus. Diese Dividendenrendite liegt zurzeit deutlich höher als die Rendite von soliden Anleihen. Häufig liegt sie zwischen 3 – 6 % pro Jahr. Für manchen Kunden dienen solche Ausschüttungen als zusätzlicher Ertrag im Rahmen der Altersversorgung.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie hierzu Fragen haben.