Politische Börsen haben kurze Beine

„Politische Börsen haben kurze Beine“ – und deshalb bekanntlich einen begrenzten Einfluss auf die langfristige Börsenentwicklung. Sich kurzfristig ergebende Schwankungen bieten aktiven Fondsmanagern immer wieder interessante Gelegenheiten, in gefallene werthaltige Aktien zu investieren. Mittel- und langfristig ist die Beteiligung am Produktivkapital der Wirtschaft am erfolgversprechendsten. Der Kauf von unterbewerteten Aktien hat in den letzten 115 Jahren die mit Abstand höchste Wertentwicklung gebracht. Wer im Jahr 1899 1 US-Dollar in den breiten amerikanischen Aktienindex investierte, der hat sein Vermögen nach Abzug der Inflation vertausendfünfhundertfacht. Das entspricht einer realen Rendite von 6,3 % pro Jahr – real heißt:
nach Abzug der Inflation.

Wer hingegen in Bar- und Sichteinlagen investierte, hat real 0,6 % pro Jahr verdient. Also nach Inflation wurden nach knapp 120 Jahren aus 1 Dollar ganze 2 Dollar.

Trotz Kriegen, Währungsbrüchen und zum Teil erheblichen Krisen kann für langfristige Anleger kein Weg an unterbewerteten Aktien vorbeiführen. Mit einer guten globalen Streuung sollte langfristig eigentlich nichts schief gehen. Aber die kurz- und mittelfristigen Schwankungen müssen ausgehalten werden können.

„An der Börse sind 4 + 4 niemals 8, sondern 12 - 4.
Man muss nur die Nerven haben,
die - 4 auszuhalten.“
André Kostolany

Häufig wird die Frage des richtigen Timings für eine Aktienanlage diskutiert. Für viele Anleger kann es sinnvoll sein, in regelmäßigen Teilbeträgen in den Markt zu investieren. Teilbeträge in Form eines Sparplans führen langfristig zu einem günstigeren Durchschnittskurs und einer Glättung des Ankaufkurses. Ein Sparplan ist bei uns in nahezu jeden Fonds ab einem Betrag von 100 Euro pro Monat möglich. Er ist letztlich so flexibel wie ein Dauerauftrag: jederzeit änderbar, jederzeit kündbar.

 

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2018-10-19T13:43:29+00:00