Wußten Sie, dass China ein Bruttoinlandsprodukt von ca. 11,4 Billionen USD hat? Wenn China mit 7% pro Jahr wächst, dann entspricht das der Hälfte der Gesamtwirtschaftsleistung von Kanada, Korea oder Spanien – China „produziert“ also alle zwei Jahre ein Kanada oder ein Korea oder ein Spanien… Schwellenländeraktien und -anleihen haben im letzten Jahr bereits eine empfindliche Korrektur hinnehmen müssen. Kapitalabflüsse westlicher Anleger haben die Lage noch verschärft. Die Wachstumsverlangsamung in China stand im Fokus der Anleger. Aber auch andere große Schwellenländer, wie Brasilien und Russland, haben massive Probleme. Und dennoch: das massive Wachstum in China und die langfristigen Entwicklungen in Indien und anderen Schwellenländern werden die Weltwirtschaft über Jahrzehnte tragen.

„Im Einkauf liegt der Gewinn“ sagt ein altes Kaufmannssprichwort. Gemeint ist, dass man nicht zu teuer einkauft. Übertragen auf den Wertpapierbereich bedeutet das, dass Qualitäts-Wertpapiere am besten dann gekauft werden, wenn sie günstig sind und wenn eine Aussicht darauf besteht, dass sie im Wert steigen.

Im Ergebnis kaufen unsere Kunden nicht „die Schwellenländer“, sondern einen Fonds, der in interessante Aktien in interessanten Schwellenländern investiert. Der Fondsmanager hat eine sehr gute Selektionsmöglichkeit. Im Folgenden finden Sie einige Fakten über eine Vielzahl von Schwellenländern, die zeigen, dass dort die Zukunft liegt. Dynamisch wachsende Volkswirtschaften und eine entstehende hungrige Mittelschicht, die im Zeitraffer alle Konsum- und Lifestyle-Artikel haben will, die Europa und die USA schon längst haben, das ist der Antrieb für viele Unternehmen hier und dort zu wachen.

Das erste Schaubild zeigt, welche enorme Bedeutung die Schwellenländer heute schon haben. Ein Drittel des Weltinlandproduktes wird bereits dort erwirtschaftet; zwei Drittel der Welt-Devisenreserven liegen in den Schwellenländern und Schwellenländer machen ein Drittel der Weltmarktkapitalisierung aus.

Emerging Markets sind keine “exotische Nische” sondern Teil der globalen Wertschöpfungskette

Emerging Markets sind keine “exotische Nische” sondern Teil der globalen Wertschöpfungskette

Emerging Markets sind keine “exotische Nische” sondern Teil der globalen Wertschöpfungskette (Quelle: Franklin Templeton)

Das zweite Schaubild zeigt eine weltweite Verschuldungskarte. Die entwickelte Welt ist hoch verschuldet und hierdurch massiv in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Die aufstrebenden Schwellenländer sind noch deutlich geringer verschuldet und haben so mehr Flexibilität. Die Zinslast ist einfach geringer.

 

Verschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (GDP in %) 2017 (erwartet):

Verschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (GDP in %) 2017 (erwartet)

Verschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (GDP in %) 2017 (erwartet) (Quelle: Franklin Templeton)

Das letzte Schaubild zeigt deutlich auf, wo das Wirtschaftswachstum in der Welt stattfindet. Die gesamte westliche Welt wächst weniger als 3 Prozent. Einige Schwellenländer wachsen doppelt so schnell. Diese Dynamik können sich viele Unternehmen, in die wir über einen Investmentfonds investieren können, zu Nutze machen. Vor allem wird das unterschiedliche Wachstum die Geldpolitik der Notenbanken massiv beeinflussen.

 

Unterschiedliches Wachstum (2017 erwartet) führt zu unterschiedlicher Geldpolitik:

Unterschiedliches Wachstum (2017 erwartet) führt zu unterschiedlicher Geldpolitik

Unterschiedliches Wachstum (2017 erwartet) führt zu unterschiedlicher Geldpolitik (Quelle: Franklin Templeton)

 

Fazit:

An soliden Qualitätsinvestments in Schwellenländern führt kein Weg vorbei. Es handelt sich dabei nicht um eine exotische Nische sondern vielmehr um einen erheblichen und stark wachsenden Teil der Welt-Wertschöpfungskette.

Sprechen Sie uns an, wenn wir gemeinsam mit Ihnen prüfen sollen, ob ein solcher Fonds Ihrem Depot beigemischt werden sollte.