Investoren fragen uns immer wieder, wie genau wir unsere Investmentfonds auswählen. Wie kommen Fonds auf unsere sogenannte Empfehlungsliste („Shortlist“), aus der wir dann die Kundendepots zusammensetzen. Gerne wollen wir Ihnen einen „Blick in die Werkstatt“ gewähren und Ihnen zeigen, wie man die Fondsauswahl professionell durchführt.

Wir führen circa 70 – 100 Einzelgespräche mit Fondsmanagern im Jahr in der ganzen Welt – häufig persönlich, manchmal zunächst nur telefonisch. Nach eingehender Analyse des jeweiligen Anlagekonzeptes und dem ausführlichen Studium interner Fondsunterlagen (sog. „Due Diligence-Prozess“), ist ein persönliches ausführliches Gespräch mit den Entscheidungsträgern des jeweiligen Fonds unerlässlich. Hier lernen wir die Persönlichkeit des Fondsmanagers näher kennen, seine persönlichen Präferenzen, seine Sicht auf die Wirtschaft und auf aktuelle Themen, Chancen und Risiken, Krisen und sonstige Fakten. Dabei verlaufen die Gespräche meistens in sehr sachlichem und manchmal auch herzlichem Ton. In der Sache sind die Fragen, die wir stellen, jedoch „knallhart“. Wir wollen den Fondsmanager aufs Glatteis führen, wir wollen ihn unvorbereitet aus der Reserve locken. Erst wenn uns die Person restlos überzeugt, kommt ein Fonds auf unsere Liste. Und erst dann kommt ein solcher Fonds in unsere Kundendepots.

Wir wollen keinen Fondsmanager, der nur mal Glück gehabt hat, wir wollen einen Fondsmanager, dessen Erfolg wiederholbar erscheint.

Auf Basis der „Shortlist“ werden dann die persönlichen Präferenzen der jeweiligen Kunden eingehend berücksichtigt. Anlageziele, Schwankungs- und Risikotoleranz, Anlagezeitraum und viele andere Faktoren müssen berücksichtigt werden, wenn die konkrete Auswahl für den jeweiligen Kunden erfolgt. Wenn das kundenspezifische Anlage-Portfolio einmal steht und das Vermögen investiert ist, finden regelmäßige Gespräche mit den Fondsmanagern statt, um den jeweiligen Fonds zu prüfen und seine Überdurchschnittlichkeit zu hinterfragen. Nicht alle Fonds bleiben für immer auf unserer „Shortlist“ – enttäuscht ein Fonds nachhaltig, wird er von der Liste entfernt, und wir empfehlen unter Umständen sogar den Kunden, den Fonds zu tauschen.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie mehr erfahren wollen.